[Rezension] Nur ein Tag von Gayle Forman


Nur ein Tag/
Gayle Forman/Gesprochen von: Jodie Ahlborn/7 Std. 54 min./gekürzt. Fassung

„Wir werden an einem Tag geboren. Wir sterben an einem Tag. Wir können uns an einem Tag verändern. Und wir können uns an einem Tag verlieben. Alles kann passieren an einem einzigen Tag.“

Klappentext:

Wenn du einem Menschen begegnet bist, der dein Herz geöffnet hat, wirst du alles dafür tun, ihn wiederzufinden. Allysons Leben ist genau wie ihr Koffer – überlegt, geplant und ordentlich gepackt. Doch am letzten Tag ihrer dreiwöchigen Europatour lernt sie Willem kennen. Als freier, ungebundener Schauspieler ist er all das, was die 18jährige Allyson nicht ist, und als er sie einlädt, mit ihm nach Paris zu kommen, trifft sie spontan eine für sie untypische Entscheidung. Sie ändert ihren Plan und geht mit ihm. Allyson erlebt einen Tag voller Abenteuer und Romantik, Freiheit und Nähe – bis Willem am nächsten Morgen nicht mehr da ist. 
 

 
Gefunden habe ich das Hörbuch zufälligerweise auf Spotify. Schon öfters ist mir das Buch auf anderen Blogs aufgefallen und so war die Entscheidung relativ schnell gefallen. Eigentlich mag ich Hörbücher, die gekürzt sind, nicht so gerne. An diesem Tag war ich jedoch voller Tatendrang und deshalb musste das Hörbuch her! Durch die Vorleserin Jodie Ahlborn wurde es dann in Endlosschleife gehört! (Vielleicht wird das Buch ja auch noch mal gekauft)
 

Der erste Band vom Duo wird aus Allysons Sicht erzählt und ist in zwei Kapitel aufgeteilt. Zusammen mit ihrer besten Freundin und der Organisation TeenTours macht sie eine dreiwöchige Europareise. Die ganze Zeit über packt sie nicht wirklich die Reiselust und die vielen verschiedenen Städte können auch nichts daran ändern. Am letzten Abend in Stratford-Upon-Avon lernt sie Willem kennen, der den Sebastian in einem Shakespearestück spielt. Auf der Rückfahrt nach London treffen sie sich zufälligerweise wieder im Zug und Allyson erzählt ihm, dass sie auf ihrer Reise nicht nach Paris konnten. Schon immer mal wollte sie dort hin und so lädt Willem sie spontan ein, mit ihm dort hinzufahren. Es seien ja nur zwei Stunden mit dem Zug. Niemals hätte sie gedacht, dass sie ja sagen würde, und kann es selbst nicht glauben. Mit einem vollkommen Fremden in eine unbekannte Stadt, ohne französisch Kenntnisse. Trotzdem lässt sie sich darauf ein und verliebt sich nicht nur in Paris, sondern auch in Willem.

Nachdem Allyson von Willem in einem fremden Haus zurückgelassen wird, ist sie am Boden zerstört. Genau davor hatte sie die ganze Zeit Angst und dann passiert ihr es wirklich. Ganz alleine, mit gebrochenem Herzen, in einem fremden Land. Nach diesem Tag kann sie Willem einfach nicht vergessen. Ist ihm etwas zugestoßen oder ist er wirklich einfach weiter gezogen? Diese Unklarheit macht sie ganz verrückt und so versucht sie den Tag, an dem sie sich noch nie zuvor lebendiger gefühlt hatte, zu vergessen. Eine etwas längere Zeit zieht sich eine depressive Phase durchs Buch. Ihre Noten werden schlechter, sie versteht sich immer schlechter mit ihrer besten Freundin und die Beziehung zu ihren Eltern war noch nie so schlecht. Am Ende des Buches fängt sie aber endlich an ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen und versucht die Allyson zu sein, wie sie immer sein wollte… nämlich wie in Paris.

Die Handlung des Buches hat mir sehr gefallen. Besonders der Reiseaspekt entfachte in mir die Lust, die gesamte Welt entdecken zu wollen. Schon immer wollte ich mal nach Amsterdam oder Stratford-Upon-Avon. Am Liebsten hätte ich gleich den nächsten Flug gebucht und „Auf Wiedersehen Deutschland“ gerufen! (Zufälligerweise mache ich diesen Sommer eine Englandreise). Beeinflussung?

Besonders war ich von der Vorleseart begeistert. Jodie Ahlborn hat eine wirklich angenehme Stimme, durch die man perfekt ins Geschehen abtauchen kann. Ehrlich gesagt habe ich mich noch nicht oft mit Shakespeare beschäftigt. Natürlich kennt man ihn und sein bekanntes Stück Romeo und Julia aber mehr auch nicht. Man spürt regelrecht, was für ein großer Fan Gayle Forman von dem Schriftsteller ist und es dauerte nicht lange, da übertrug sich das auch auf mich. Am Schluss gibt es einen Cliffhanger, der einen auffordert, den zweiten Teil lesen zu müssen! Ich rate euch, das Buch bereits in der Hand zu haben, denn sonst wird es eine Qual.

♥♥♥♥

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