[Rezension] Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs

img_20161027_164823Die Insel der besonderen Kinder/Ransom Riggs/Knaur Verlag/416 Seiten/12,99 €

Klappentext:

Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …

„Mir war immer klar gewesen, dass ich sonderbar war. Aber nie hätte ich gedacht, besonders zu sein.“

Meinung:

Das Buch habe ich letztes Jahr zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen. Allein beim Durchblättern war ich erstaunt von den zahlreichen und verwirrenden Bildern.  Zu dieser Zeit kam auch der Film ganz frisch in die Kinos, wollte davor aber das Buch erst gelesen haben. Als ich es dann schließlich durch hatte, habe ich hinten im Anhang gelesen, dass alle darin vorkommenden Fotos früher wirklich aufgenommen worden sind, was die Geschichte noch einmal faszinierender macht. 

Das Buch wird als Kinderbuch vorgestellt, trotz einfacher Sprache, würde ich es jedoch nicht als solches beschreiben. Obwohl Jacob, die Hauptfigur, an die Gruselgeschichten seines Opas nicht mehr glaubt, hat er schon immer eine besondere Beziehung zu ihm. Als er jedoch seinen Opa Tod im Wald findet, erkennt er, dass ein Monster ihn ermordet hat, und beginnt sich zu fragen, ob nicht doch die Geschichten wahr sind. In den Ferien fliegt er schließlich mit seinem Vater zu dem Dorf, in dem sein Großvater anscheinend gelebt haben soll.

Der Tod des Großvaters wird sehr spannend und gruselig beschrieben und man kann sich einfach nicht vorstellen, was dieses Wesen sein soll. Bis zum Ende wusste ich nie, wie die Geschichte ausgehen würde. Die Zeit, in der er viele Stunden beim Psychiater verbringt und seine Eltern überreden muss, zu der Insel fliegen zu dürfen ist jedoch etwas langwierig.  

Irgendwie hat mich auch die „Liebesgeschichte“ in diesem Buch gestört. Ich konnte mir das einfach nicht vorstellen, weil ich dann doch immer Kinder vor mir gesehen habe. Besonders am Ende, als ein Geheimnis gelüftet wird, war ich dann doch etwas geschockt. 

Trotzdem war das Buch wirklich spannend und ich hatte es relativ schnell durchgelesen. Die darin vorkommenden Bilder haben das Geschehen verdeutlicht und das Lesen zu etwas wirklich Besonderem gemacht. 

♥♥♥

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